Zinkmangelausgleich
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Da ich im Bereich Ursachen bereits die Zusammenhänge zum Ekzem und zu anderen Spurenelementen beschreibe, möchte ich mich hier kurz und knapp auf die Behandlung konzentrieren:

Ein Mangel sollte über ein Blutbild erstmal festgestellt worden sein, ein Zufüttern auf Verdacht kann ganz unliebsame Folgen haben. Zu beachten ist, wie schon an anderer Stelle erwähnt, daß Zink nicht besonders stabil ist, somit der Blut-Wert nicht immer die Wirklichkeit zeigt. Eine Möglichkeit, warum viele trotz Mangelausgleich keinen Unterschied bei den Symptomen am Pferd feststellen konnten, vielleicht zeigte das Blutbild den Mangel nicht, der aber an anderer Stelle im Körper noch immer vorhanden ist, aber das nur am Rande.
                                                                                            
Da Nicky auch nach Monaten der Zufütterung noch immer im Blutbild denselben Mangel zeigte wie zu Beginn der Behandlung, zeigt sich an ihm deutlich, daß das Blutbild nicht immer alles zeigt. Er ist seit der Zufütterung symptomfrei, daher wird das Zink sicherlich sofort umgesetzt worden sein, es befindet sich somit nicht mehr in der Blutbahn(Transportweg), sondern wurde sozusagen bereits eingebunden und umgesetzt, ist daher nicht mehr im Blut zu finden. Daher: Nicht aufgeben, wenn sich weiterhin ein Mangel zeigt, sondern nach den möglichen Ursachen suchen.

Bei der Zufütterung solltet ihr als erstes darauf achten, daß das Zink in organischer Form vorliegt und nicht in chemischer. Organische Verbindungen können einfach besser resorbiert werden als chemische. Außerdem spielt natürlich die Konzentration eine Rolle und die Kombination mit anderen Spurenelementen. Da Zinkzufütterung oftmals zur Folge hat, daß der Kupfer- und der Manganwert absinken hat St. Hippolyt z.B. in Hesta plus Zink auch Kupfer und Mangan beigemischt. Ob diese geringen Mengen nun einen Unterschied bewirken kann ich nicht beurteilen. Ich habe neben Hesta plus Zink auch Kerabol (Equistro) gegeben, im Blutbild machte es keinen Unterschied. Ich kann nur raten nach dem Blutbild in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt zu entscheiden welches Mittel bevorzugt werden sollte, auch wenn viele Tierärzte den Zusammenhang zum Ekzem nicht wirklich sehen (wollen). Falls das so ist und ihr nicht sicher seid nutzt das WWW und informiert Euch, manchmal der einzige Weg ;-)

Es gibt verschiedene Mittel auf dem Markt, jeder TA wird seinen Favoriten empfehlen, so kannten meine beiden Tierärzte Hesta plus Zink von St. Hippolyt gar nicht und da es nur über den Tierarzt zu beziehen ist hatte ich schon die erste schöne Kollision mit meinem damaligen Tierarzt, denn ich wollte es trotzdem lieber als sein empfohlenes Mittel *gg*. Ein Kontrollblutbild und viel wichtiger zusätzlich der Zustand und die Symptome des Pferdes sollten Aufschluss geben. Da Nicky scheinbar noch lange nicht in der Lage war seine Reserven aufzubauen füttere ich zusätzlich ein Futter mit besonders hohem Zinkanteil, auch von der Fa. St. Hippolyt, aber vielleicht gibt es vergleichbare. Nicky mag es gern, ist symptomfrei, also habe ich nichts anderes probiert. Ich werde sicherlich regelmäßig den Gehalt an Zink im Blut checken lassen, obwohl ich in Zukunft immer zuerst auf seine Symptome achten werde. Er hat weder Haarausfall noch schlechte Hufe, nie gehabt, aber eben diesen Juckreiz, der ist für mich erstmal zu beachten.

Unabhängig davon, ob ein Mangel vorliegt ist Zink für einen Ekzemer eh von großer Bedeutung, aber das alles könnt ihr auf den Zinkseiten nachlesen.